Öffnungszeiten

Von Anfang März bis Ende Oktober 2020 und gerne nach Vereinbarung.

Unser Förderverein Historische Ziegelei Glindow e.V. organisiert fachkundige Führungen durch den Hoffmann'schen Ringofen und die manuelle Ziegelherstellung zu den angegebenen Museums-Öffnungszeiten oder nach Absprache.

Verehrte Besucher, 

Liebe Ziegelfreunde.

 

Unser Museum ist seit 16. Mai 2020 wieder für Sie geöffnet!

Wir zeigen eine neue Ausstellung zur Brandenburger Backsteinkultur;

und unsere neue Broschüre zur Ziegeleigeschichte unserer Region 

ist just zur Coronazeit erschienen, also noch brandneu!

 

Unsere Museums-Öffnungs-Zeiten beschränken sich vorerst auf 2 Tage pro Woche:

jeweils Samstag und Sonntag von 10 - 16 Uhr.

 

Auch Führungen durch die Ziegelei sind wieder möglich,

allerdings nur am Wochenende mit max. 4-5 Personen gleichzeitig.

Wir empfehlen hierfür aber eine kurze Voranmeldung, 

um Besucher-Staus zu vermeiden (Tel. 0177-3886320).

 

Auch im Ziegeleimuseum bitten wir, den Abstand von 1,5 m einzuhalten

und Gesichts- bzw. Mundschutz zu tragen.

 

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!

Vorstand des Ziegeleimuseums Glindow

Der Ziegeleiturm ist

Samstags und Sontags

jeweils  10 bis 16 Uhr

für Sie geöffnet

Vom 1.November bis Ende Februar ist Winterpause.

Gruppenanmeldungen bitte telefonisch vorab anmelden,

unter 0177 3886320

Danke.

Besichtigung des Ringofens !

Einzigartig ist der benachbarte Hoffmann'sche Ringofen von 1868 der Glindower Ziegelmanufaktur, der unter Denkmalschutz steht und bis heute die handgefertigten Ziegel brennt. Seit über 150 Jahren ist dieser Ofen nahezu pausenlos in Betrieb, Die kontinuierliche Produktion der Nachkriegszeit konnte dann auch unmittelbar nach der Wende dank der vor Ort verbliebenen Fachkräfte und des sensiblen Ausbaus eines Nischen-Konzeptes ("Ein Denkmal produziert für Denkmale") dauerhaft gesichert werden und darf heute als ein geglücktes Wende-Projekt gelten.
Dieser letzte Ringofen lässt seitdem Interessierte und Fachleute bis aus Übersee anreisen.

Märkisches Ziegeleimuseum

Das Wort "Glina" ("Ton") verweist auf die bereits seit Frühzeiten bekannten Tonvorkommen. Aus den Glindower Bergen stammte der seltene gelb brennende Ton mit seinen reizvollen Farbvariationen ins Grünliche, Bläuliche, Grau und Rosé. Die unmittelbare See-Lage erlaubte den Abtransport der Ziegel mit großen Kähnen über die Havel, schon für die Bauten Friedrichs des Großen, später über die Kanäle der Spree bis ins Herz Berlins. Zu Zeiten Fontanes, des Chronisten der aufblühenden Ziegelindustrie, standen die gewaltigen Brennöfen der Ziegeleien dicht an dicht um das Ufer des Glindowsees.

 

©2020 Förderverein Historische Ziegelei Glindow e.V.